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Beschreibung
Wichtiger Hinweis:
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
IBU-LYSINHEXAL Filmtabletten – Schnelle Hilfe bei Schmerzen & Fieber 50 Stück
IBU-LYSINHEXAL Filmtabletten – Schneller wirksames Ibuprofen-Lysin zur Behandlung von Kopf-, Zahn-, Muskel- und Regelschmerzen sowie Fieber.
Gut verträglich & schnell verfügbar.
Wenn pochende Kopfschmerzen, unangenehme Regelschmerzen oder Fieber Sie nicht zur Ruhe kommen lassen, ist schnelle Hilfe gefragt. Denn bereits leichte bis mäßig starke Schmerzen wirken sich negativ auf das körperliche Wohlbefinden aus und hindern Sie daran, den Alltag zu bewältigen. Ibu Lysin Hexal ist dann Ihre erste Wahl, denn die Schmerztabletten enthalten den bewährten Wirkstoff Ibuprofen in Form von gut löslichem Lysinsalz. Das Lysin fungiert als Wirkbeschleuniger, weshalb Ibuprofen Hexal besonders schnell und langanhaltend wirkt. Diese Eigenschaft macht es außerdem zum idealen Schmerzmittel bei Migränekopfschmerz, denn hier ist es wichtig, sofort zu reagieren und die Migräne einzudämmen. Aufgrund der guten Verträglichkeit kommt Ibu Lysin 684 außerdem sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern ab einem Körpergewicht von 20 kg zum Einsatz.
Produktvorteile von Ibu-LysinHEXAL
✓ Ibuprofen in Form von gut löslichem Ibuprofen-Lysin
✓ Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
✓ Bei Kopfschmerzen
✓ Bei Zahnschmerzen
✓ Bei Regelschmerzen
✓ Zur Senkung von Fieber
✓ Schmerzlindernde Wirkung
✓ Fiebersenkende Wirkung
✓ Entzündungshemmende Eigenschaften
✓ Zur kurzzeitigen symptomatischen Anwendung
Wie wirkt Ibuprofen-Lysin?
Nach der Einnahme wird aus Ibuprofen-Lysin der Wirkstoff Ibuprofen verfügbar. Ibuprofen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika, kurz NSAR.
Es hemmt sogenannte Cyclooxygenase-Enzyme und vermindert dadurch die Bildung von Prostaglandinen. Diese körpereigenen Botenstoffe sind an der Entstehung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber beteiligt.
Ibuprofen wirkt dadurch:
✓ Schmerzlindernd
✓ Fiebersenkend
✓ Entzündungshemmend
Warum Ibuprofen als Lysinsalz?
Ibuprofen-Lysin besitzt gegenüber freiem Ibuprofen eine bessere Wasserlöslichkeit. Dadurch kann sich der Wirkstoff nach der Einnahme schneller lösen und für die Aufnahme zur Verfügung stehen.
Die schmerzlindernde Wirkung beruht auf dem freigesetzten Ibuprofen.
Anwendungsgebiete
Ibu-LysinHEXAL wird zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung eingesetzt bei:
✓ Leichten bis mäßig starken Schmerzen
✓ Kopfschmerzen
✓ Zahnschmerzen
✓ Regelschmerzen
✓ Fieber
Bei starken, ungewöhnlichen, wiederkehrenden oder länger anhaltenden Beschwerden sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.
Anwendung
Die Dosierung richtet sich nach Alter beziehungsweise Körpergewicht und erfolgt entsprechend den Angaben der Packungsbeilage.
✓ Filmtabletten mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen
✓ Empfohlene Einzeldosis beachten
✓ Tageshöchstdosis nicht überschreiten
✓ Vorgeschriebenen Abstand zwischen den Einnahmen einhalten
✓ Bei empfindlichem Magen vorzugsweise während einer Mahlzeit einnehmen
✓ Niedrigste wirksame Dosis verwenden
✓ Behandlungsdauer möglichst kurz halten
Niedrigste wirksame Dosis verwenden
Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum angewendet wird, der zur Kontrolle der Beschwerden erforderlich ist.
Eine längerfristige oder regelmäßig wiederkehrende Einnahme sollte nur nach medizinischer Abklärung erfolgen.
Andere Schmerzmittel beachten
Die gleichzeitige Anwendung verschiedener nichtsteroidaler Antirheumatika kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.
✓ Weitere ibuprofenhaltige Arzneimittel bei der Gesamtdosis berücksichtigen
✓ Nicht gleichzeitig mit anderen NSAR einnehmen
✓ Kombination mit Diclofenac oder Naproxen ohne ärztliche Anweisung vermeiden
✓ Bei regelmäßiger Einnahme von Acetylsalicylsäure medizinischen Rat einholen
✓ Bei gerinnungshemmenden Arzneimitteln mögliche Wechselwirkungen beachten
✓ Arzt oder Apotheker über regelmäßig eingenommene Arzneimittel informieren
Magen und Darm
Ibuprofen kann den Magen-Darm-Trakt belasten. Insbesondere bei höheren Dosierungen, längerer Anwendung oder bestehenden Risikofaktoren können Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen auftreten.
Besondere Vorsicht ist erforderlich bei:
✓ Magen- oder Darmgeschwüren in der Vorgeschichte
✓ Früheren Magen-Darm-Blutungen
✓ Gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender Arzneimittel
✓ Gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Kortikosteroiden
✓ Höherem Lebensalter
Schwarzer Stuhl, Blut im Stuhl oder Bluterbrechen können auf eine Magen-Darm-Blutung hinweisen und erfordern eine umgehende medizinische Abklärung.
Hinweise
✓ Packungsbeilage vor der Einnahme sorgfältig lesen
✓ Nicht bei Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen oder einen sonstigen Bestandteil anwenden
✓ Nicht anwenden, wenn Acetylsalicylsäure oder andere NSAR bereits Asthma, Atemnot oder allergische Reaktionen ausgelöst haben
✓ Bei Nieren-, Leber- oder Herzerkrankungen vor der Einnahme medizinischen Rat einholen
✓ Bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besondere Vorsicht beachten
✓ Bei Flüssigkeitsmangel kann das Risiko für Nierenprobleme erhöht sein
✓ Nicht mit anderen NSAR kombinieren, sofern dies nicht ärztlich angeordnet wurde
✓ Bei schweren Hautreaktionen oder ausgeprägten Überempfindlichkeitsreaktionen sofort medizinische Hilfe suchen
✓ Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren
Schwangerschaft und Stillzeit
Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Ibuprofen nicht angewendet werden. Während der ersten sechs Monate sollte die Einnahme nur erfolgen, wenn sie unbedingt erforderlich ist und nach medizinischer Rücksprache.
Während der Stillzeit gehen Ibuprofen und seine Abbauprodukte nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung in der empfohlenen Dosierung ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
Ibuprofen kann die weibliche Fruchtbarkeit vorübergehend beeinträchtigen. Dieser Effekt ist nach dem Absetzen reversibel.
Wann sollte medizinischer Rat eingeholt werden?
✓ Bei starken oder zunehmenden Schmerzen
✓ Bei länger anhaltendem oder wiederkehrendem Fieber
✓ Bei starken oder ungewöhnlichen Bauchschmerzen
✓ Bei schwarzem Stuhl oder Blut im Stuhl
✓ Bei Bluterbrechen
✓ Bei Atemnot oder Schwellungen
✓ Bei schweren Hautreaktionen
✓ Bei ausgeprägten allergischen Reaktionen
✓ Bei einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustandes
Ibu Lysin 684 mg – wirkt schnell und zuverlässig
Ibu Lysin Hexal kombiniert das bewährte Schmerzmittel Ibuprofen mit der Aminosäure Lysin. Letztere beschleunigt den Wirkeintritt und unterstützt die schmerzlindernden Eigenschaften von Ibuprofen 684. Bei akuten Schmerzen und besonders bei plötzlich auftretendem Migränekopfschmerz ist Ibuprofen Lysin daher Ihre erste Wahl. Der Wirkstoff blockiert die körpereigenen Botenstoffe Prostaglandine, die wesentlich an der Entstehung von Schmerz, Fieber und Entzündungen beteiligt sind, und sorgt auf diese Weise für schnelle und effektive Linderung. Ibu Lysin Hexal ist daher auch zur Behandlung von Erkältungsschmerzen und Fieber geeignet. Als wirksamer Allrounder darf das Medikament in keiner Haus- oder Reiseapotheke fehlen.
Die Vorteile von Ibu Lysin Hexal auf einen Blick:
- Stark gegen leichte bis mäßige Schmerzen
- Z.B. Zahn-, Kopf-, Regel- und Erkältungsschmerzen
- Bei Migränekopfschmerz mit und ohne Aura
- Fiebersenkend und entzündungshemmend
- Schnelle und langanhaltende Wirkung dank Lysin
- Für Erwachsene und Schulkinder
- Gut verträglich
Hinweise zu Anwendung und Dosierung
Ibu Lysin 684 ist zur Behandlung von Schmerzen und Fieber bei Erwachsenen und Kindern mit einem Mindestkörpergewicht von 20 kg (circa 6 Jahre) geeignet. Die Ibuprofen Tabletten werden entsprechend der Dosierungsempfehlung jeweils mit ausreichend Flüssigkeit, im Abstand von 6 Stunden und von Menschen mit empfindlichem Magen am besten während der Mahlzeit eingenommen. Die maximale Anwendungsdauer beträgt 4 Tage – bei anhaltenden Beschwerden empfiehlt sich dringend der Besuch beim Arzt.
Dosierung:
- Kinder mit 20 – 29 kg Körpergewicht: 1- bis 3-mal täglich je ½ Tablette
- Kinder mit 30 – 39 kg Körpergewicht: 1- bis 4-mal täglich je ½ Tablette
- Kinder ab 40 kg Körpergewicht / Erwachsene: 1- bis 4-mal täglich je ½ – 1 Tablette (maximal 3 Tabletten)
Wichtig: Bitte lesen Sie sich vor der Einnahme gründlich die Packungsbeilage durch und wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Arzt oder Apotheker.
Details
| Artikelnummer | 10333719 |
| Anbieter | Hexal AG |
| Packungsgröße | 50 St |
| Packungsnorm | N3 |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Produktname | Ibu-LysinHEXAL |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Ibuprofen DL-lysin |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 3 |
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Erwachsene das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen anwenden. Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage anwenden. Wenn sich die Symptome verschlimmern sollte generell ärztlicher Rat eingeholt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden. Dosierung Allgemeine Dosierungsempfehlung:
| Kinder von 6-9 Jahren mit 20-29 kg Körpergewicht | 1/2 Tablette | 1-3 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
| Kinder von 10-11 Jahren mit 30-39 kg Körpergewicht | 1/2 Tablette | 1-4 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
| Jugendliche ab 12 Jahren ab 40 kg Körpergewicht und Erwachsene | 1/2-1 Tablette | 1-4 mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag) |
im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeit einzunehmen.
Anwendungsgebiete
– Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie: – Kopfschmerzen – Zahnschmerzen – Regelschmerzen – Schmerzen bei Erkältung – Fieber – Migräne, Behandlung der Kopfschmerzen, vor allem in der akuten Phase
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Tablette 683,47 mg Ibuprofen DL-lysin 400 mg Ibuprofen + Cellulose, mikrokristalline + Croscarmellose natrium + Talkum + Siliciumdioxid, hochdisperses + Magnesium stearat (pflanzlich) + Hypromellose + Macrogol 6000 + Glycerol 85%
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Blutbildungsstörungen
– Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
– Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
– Magen-Darm-Durchbruch, in der Vorgeschichte in Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika)
– Aktive Blutungen, wie:
– Hirnblutungen
– Stark eingeschränkte Leberfunktion
– Stark eingeschränkte Nierenfunktion
– Schwere Herzschwäche
– Schwerer Flüssigkeitsmangel
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Magen-Darm-Beschwerden
– Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
– Morbus Crohn
– Colitis ulcerosa
– Blutgerinnungsstörung
– Bluthochdruck
– Herzschwäche
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
– Erhöhte Fettkonzentration im Blut
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
– Rauchen
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
– Durchblutungsstörung der Hirngefäße
– Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
– Lupus erythematodes
– Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
– Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
– Größere Operation, die kurz zuvor stattgefunden haben
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
– Kinder unter 20 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Sodbrennen
– Blähungen
– Durchfälle
– Verstopfung
– Bauchschmerzen
– Blutungen im Magen-Darm-Bereich
– Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
– Magenschleimhautentzündung
– Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
– Entzündungen der Mundschleimhaut
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Schlaflosigkeit
– Müdigkeit
– Reizbarkeit
– Erregung
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
– Hautausschlag
– Juckreiz
– Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
– Kleinfleckige Haut- und Schleimhauteinblutungen (Purpura)
– Asthmaanfall, gebenenfalls mit Blutdruckabfall
– Anfälle von Atemnot
– Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
– Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
– Verschlimmerung einer chronischen Entzündung von Magen-Darm-Bereichen (Morbus Crohn)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
– Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
– Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
– Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
GPSR-Informationen
HEXAL AG
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
Deutschland
Webseite: https://www.hexal.de
Tel: +49 8024 908-0
E-Mail: [email protected]
Impressum: https://www.hexal.de/impressum
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Bewertungen
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Beschreibung
Wichtiger Hinweis:
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
IBU-LYSINHEXAL Filmtabletten – Schnelle Hilfe bei Schmerzen & Fieber 50 Stück
IBU-LYSINHEXAL Filmtabletten – Schneller wirksames Ibuprofen-Lysin zur Behandlung von Kopf-, Zahn-, Muskel- und Regelschmerzen sowie Fieber.
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Produktvorteile von Ibu-LysinHEXAL
✓ Ibuprofen in Form von gut löslichem Ibuprofen-Lysin
✓ Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
✓ Bei Kopfschmerzen
✓ Bei Zahnschmerzen
✓ Bei Regelschmerzen
✓ Zur Senkung von Fieber
✓ Schmerzlindernde Wirkung
✓ Fiebersenkende Wirkung
✓ Entzündungshemmende Eigenschaften
✓ Zur kurzzeitigen symptomatischen Anwendung
Wie wirkt Ibuprofen-Lysin?
Nach der Einnahme wird aus Ibuprofen-Lysin der Wirkstoff Ibuprofen verfügbar. Ibuprofen gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika, kurz NSAR.
Es hemmt sogenannte Cyclooxygenase-Enzyme und vermindert dadurch die Bildung von Prostaglandinen. Diese körpereigenen Botenstoffe sind an der Entstehung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber beteiligt.
Ibuprofen wirkt dadurch:
✓ Schmerzlindernd
✓ Fiebersenkend
✓ Entzündungshemmend
Warum Ibuprofen als Lysinsalz?
Ibuprofen-Lysin besitzt gegenüber freiem Ibuprofen eine bessere Wasserlöslichkeit. Dadurch kann sich der Wirkstoff nach der Einnahme schneller lösen und für die Aufnahme zur Verfügung stehen.
Die schmerzlindernde Wirkung beruht auf dem freigesetzten Ibuprofen.
Anwendungsgebiete
Ibu-LysinHEXAL wird zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung eingesetzt bei:
✓ Leichten bis mäßig starken Schmerzen
✓ Kopfschmerzen
✓ Zahnschmerzen
✓ Regelschmerzen
✓ Fieber
Bei starken, ungewöhnlichen, wiederkehrenden oder länger anhaltenden Beschwerden sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.
Anwendung
Die Dosierung richtet sich nach Alter beziehungsweise Körpergewicht und erfolgt entsprechend den Angaben der Packungsbeilage.
✓ Filmtabletten mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen
✓ Empfohlene Einzeldosis beachten
✓ Tageshöchstdosis nicht überschreiten
✓ Vorgeschriebenen Abstand zwischen den Einnahmen einhalten
✓ Bei empfindlichem Magen vorzugsweise während einer Mahlzeit einnehmen
✓ Niedrigste wirksame Dosis verwenden
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Niedrigste wirksame Dosis verwenden
Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum angewendet wird, der zur Kontrolle der Beschwerden erforderlich ist.
Eine längerfristige oder regelmäßig wiederkehrende Einnahme sollte nur nach medizinischer Abklärung erfolgen.
Andere Schmerzmittel beachten
Die gleichzeitige Anwendung verschiedener nichtsteroidaler Antirheumatika kann das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen.
✓ Weitere ibuprofenhaltige Arzneimittel bei der Gesamtdosis berücksichtigen
✓ Nicht gleichzeitig mit anderen NSAR einnehmen
✓ Kombination mit Diclofenac oder Naproxen ohne ärztliche Anweisung vermeiden
✓ Bei regelmäßiger Einnahme von Acetylsalicylsäure medizinischen Rat einholen
✓ Bei gerinnungshemmenden Arzneimitteln mögliche Wechselwirkungen beachten
✓ Arzt oder Apotheker über regelmäßig eingenommene Arzneimittel informieren
Magen und Darm
Ibuprofen kann den Magen-Darm-Trakt belasten. Insbesondere bei höheren Dosierungen, längerer Anwendung oder bestehenden Risikofaktoren können Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen auftreten.
Besondere Vorsicht ist erforderlich bei:
✓ Magen- oder Darmgeschwüren in der Vorgeschichte
✓ Früheren Magen-Darm-Blutungen
✓ Gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender Arzneimittel
✓ Gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Kortikosteroiden
✓ Höherem Lebensalter
Schwarzer Stuhl, Blut im Stuhl oder Bluterbrechen können auf eine Magen-Darm-Blutung hinweisen und erfordern eine umgehende medizinische Abklärung.
Hinweise
✓ Packungsbeilage vor der Einnahme sorgfältig lesen
✓ Nicht bei Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen oder einen sonstigen Bestandteil anwenden
✓ Nicht anwenden, wenn Acetylsalicylsäure oder andere NSAR bereits Asthma, Atemnot oder allergische Reaktionen ausgelöst haben
✓ Bei Nieren-, Leber- oder Herzerkrankungen vor der Einnahme medizinischen Rat einholen
✓ Bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besondere Vorsicht beachten
✓ Bei Flüssigkeitsmangel kann das Risiko für Nierenprobleme erhöht sein
✓ Nicht mit anderen NSAR kombinieren, sofern dies nicht ärztlich angeordnet wurde
✓ Bei schweren Hautreaktionen oder ausgeprägten Überempfindlichkeitsreaktionen sofort medizinische Hilfe suchen
✓ Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren
Schwangerschaft und Stillzeit
Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf Ibuprofen nicht angewendet werden. Während der ersten sechs Monate sollte die Einnahme nur erfolgen, wenn sie unbedingt erforderlich ist und nach medizinischer Rücksprache.
Während der Stillzeit gehen Ibuprofen und seine Abbauprodukte nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bei kurzfristiger Anwendung in der empfohlenen Dosierung ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
Ibuprofen kann die weibliche Fruchtbarkeit vorübergehend beeinträchtigen. Dieser Effekt ist nach dem Absetzen reversibel.
Wann sollte medizinischer Rat eingeholt werden?
✓ Bei starken oder zunehmenden Schmerzen
✓ Bei länger anhaltendem oder wiederkehrendem Fieber
✓ Bei starken oder ungewöhnlichen Bauchschmerzen
✓ Bei schwarzem Stuhl oder Blut im Stuhl
✓ Bei Bluterbrechen
✓ Bei Atemnot oder Schwellungen
✓ Bei schweren Hautreaktionen
✓ Bei ausgeprägten allergischen Reaktionen
✓ Bei einer deutlichen Verschlechterung des Allgemeinzustandes
Ibu Lysin 684 mg – wirkt schnell und zuverlässig
Ibu Lysin Hexal kombiniert das bewährte Schmerzmittel Ibuprofen mit der Aminosäure Lysin. Letztere beschleunigt den Wirkeintritt und unterstützt die schmerzlindernden Eigenschaften von Ibuprofen 684. Bei akuten Schmerzen und besonders bei plötzlich auftretendem Migränekopfschmerz ist Ibuprofen Lysin daher Ihre erste Wahl. Der Wirkstoff blockiert die körpereigenen Botenstoffe Prostaglandine, die wesentlich an der Entstehung von Schmerz, Fieber und Entzündungen beteiligt sind, und sorgt auf diese Weise für schnelle und effektive Linderung. Ibu Lysin Hexal ist daher auch zur Behandlung von Erkältungsschmerzen und Fieber geeignet. Als wirksamer Allrounder darf das Medikament in keiner Haus- oder Reiseapotheke fehlen.
Die Vorteile von Ibu Lysin Hexal auf einen Blick:
- Stark gegen leichte bis mäßige Schmerzen
- Z.B. Zahn-, Kopf-, Regel- und Erkältungsschmerzen
- Bei Migränekopfschmerz mit und ohne Aura
- Fiebersenkend und entzündungshemmend
- Schnelle und langanhaltende Wirkung dank Lysin
- Für Erwachsene und Schulkinder
- Gut verträglich
Hinweise zu Anwendung und Dosierung
Ibu Lysin 684 ist zur Behandlung von Schmerzen und Fieber bei Erwachsenen und Kindern mit einem Mindestkörpergewicht von 20 kg (circa 6 Jahre) geeignet. Die Ibuprofen Tabletten werden entsprechend der Dosierungsempfehlung jeweils mit ausreichend Flüssigkeit, im Abstand von 6 Stunden und von Menschen mit empfindlichem Magen am besten während der Mahlzeit eingenommen. Die maximale Anwendungsdauer beträgt 4 Tage – bei anhaltenden Beschwerden empfiehlt sich dringend der Besuch beim Arzt.
Dosierung:
- Kinder mit 20 – 29 kg Körpergewicht: 1- bis 3-mal täglich je ½ Tablette
- Kinder mit 30 – 39 kg Körpergewicht: 1- bis 4-mal täglich je ½ Tablette
- Kinder ab 40 kg Körpergewicht / Erwachsene: 1- bis 4-mal täglich je ½ – 1 Tablette (maximal 3 Tabletten)
Wichtig: Bitte lesen Sie sich vor der Einnahme gründlich die Packungsbeilage durch und wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Arzt oder Apotheker.
Details
| Artikelnummer | 10333719 |
| Anbieter | Hexal AG |
| Packungsgröße | 50 St |
| Packungsnorm | N3 |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Produktname | Ibu-LysinHEXAL |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Ibuprofen DL-lysin |
| Rezeptpflichtig | nein |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 3 |
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Erwachsene das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen anwenden. Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage anwenden. Wenn sich die Symptome verschlimmern sollte generell ärztlicher Rat eingeholt werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden. Dosierung Allgemeine Dosierungsempfehlung:
| Kinder von 6-9 Jahren mit 20-29 kg Körpergewicht | 1/2 Tablette | 1-3 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
| Kinder von 10-11 Jahren mit 30-39 kg Körpergewicht | 1/2 Tablette | 1-4 mal täglich | im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
| Jugendliche ab 12 Jahren ab 40 kg Körpergewicht und Erwachsene | 1/2-1 Tablette | 1-4 mal täglich (max. 3 Tabletten pro Tag) |
im Abstand von 6 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit |
Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt es sich das Arzneimittel während der Mahlzeit einzunehmen.
Anwendungsgebiete
– Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie: – Kopfschmerzen – Zahnschmerzen – Regelschmerzen – Schmerzen bei Erkältung – Fieber – Migräne, Behandlung der Kopfschmerzen, vor allem in der akuten Phase
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Tablette 683,47 mg Ibuprofen DL-lysin 400 mg Ibuprofen + Cellulose, mikrokristalline + Croscarmellose natrium + Talkum + Siliciumdioxid, hochdisperses + Magnesium stearat (pflanzlich) + Hypromellose + Macrogol 6000 + Glycerol 85%
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
– Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
– Blutbildungsstörungen
– Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
– Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
– Magen-Darm-Durchbruch, in der Vorgeschichte in Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika)
– Aktive Blutungen, wie:
– Hirnblutungen
– Stark eingeschränkte Leberfunktion
– Stark eingeschränkte Nierenfunktion
– Schwere Herzschwäche
– Schwerer Flüssigkeitsmangel
Unter Umständen – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
– Magen-Darm-Beschwerden
– Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
– Morbus Crohn
– Colitis ulcerosa
– Blutgerinnungsstörung
– Bluthochdruck
– Herzschwäche
– Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
– Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
– Erhöhte Fettkonzentration im Blut
– Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
– Rauchen
– Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
– Durchblutungsstörung der Hirngefäße
– Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
– Lupus erythematodes
– Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
– Porphyrie (Stoffwechselkrankheit)
– Größere Operation, die kurz zuvor stattgefunden haben
– Eingeschränkte Nierenfunktion
– Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
– Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
– Kinder unter 20 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden.
– Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
– Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
– Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
– Magen-Darm-Beschwerden, wie:
– Übelkeit
– Erbrechen
– Sodbrennen
– Blähungen
– Durchfälle
– Verstopfung
– Bauchschmerzen
– Blutungen im Magen-Darm-Bereich
– Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
– Magenschleimhautentzündung
– Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
– Entzündungen der Mundschleimhaut
– Kopfschmerzen
– Schwindel
– Schlaflosigkeit
– Müdigkeit
– Reizbarkeit
– Erregung
– Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
– Hautausschlag
– Juckreiz
– Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
– Kleinfleckige Haut- und Schleimhauteinblutungen (Purpura)
– Asthmaanfall, gebenenfalls mit Blutdruckabfall
– Anfälle von Atemnot
– Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
– Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
– Verschlimmerung einer chronischen Entzündung von Magen-Darm-Bereichen (Morbus Crohn)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
– Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
– Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
– Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
– Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
– Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
– Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
– Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
– Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
– Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
– Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
GPSR-Informationen
HEXAL AG
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
Deutschland
Webseite: https://www.hexal.de
Tel: +49 8024 908-0
E-Mail: [email protected]
Impressum: https://www.hexal.de/impressum
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!






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